Monat

November 2013

Geldanlage: Gold im Tresor

Physisches Gold bringt zwar keine Zinsen, aber akuell sind die entgangenen Zinsen noch kaum der Rede wert. Gold war stets eine Notfallreserve außerhalb des Finanzsystems. Anleger können jederzeit zum Safe gehen, Barren oder Münzen holen und verkaufen. Der Zugriff auf Konten, Depots und Bargeld könnte hingegen versperrt sein – etwa beim Abstürzen der Computersysteme oder beim Pleitegehen der eigenen Bank.

Anlegerschutz: BaFin-Beschwerderegister

Seit November 2012 gibt es das BaFin-Beschwerderegister. Ziel ist es, Bankkunden besser vor Falschberatungen zu schützen. Doch Verbraucherschützer bezweifeln genau das. Die Gewerkschaft Verdi hingegen sieht Bankberater unter einen Generalverdacht gestellt. Die Banken ihrerseits beklagen sich über ein Bürokratiemonster und die Verunsicherung von Bankmitarbeitern.

Onlinebanking: mTan-Verfahren geknackt

Laut Süddeutscher Zeitung hebeln in jüngster Zeit Cyberkriminelle zunehmend das mTan-Verfahren aus. Dabei ist auffällig, dass häufig Kunden der Postbank Opfer der Betrug sind. Der Kölner Anwalt Jakob Walters vermutet, dass „dies mit der „Sparcard direkt“ zusammenhängen könnte,…“, da die Täter ausnutzen, dass die Kunden online auf das Sparbuch Zugriff haben.

Kreditkarte: Rückzahlung von Kreditzinsen

Tausende Barclays-Kreditkartenkunden in Deutschland haben einen Anspruch auf Rückerstattung für zu viel gezahlte Kreditzinsen. So beurteilt Edda Castelló, Finanzexpertin der Hamburger Verbraucherzentrale, ein „bahnbrechendes Urteil“ des Berliner Oberlandesgerichts. Voraussetzung ist, dass die Kunden eine sogenannte revolvierende Kreditkarte haben, und in ihren Kartenverträgen (zwischen 1999 und 2011 abgeschlossen) eine unklare Formulierung zur Zinsanpassung enthalten ist.

Überhöhte Vorfälligkeitsentschädigung

Der vorzeitige Ausstieg aus einem Baudarlehen hat sich gravierend verteuert. Gerade in die Niedrigzinsphase kassieren die Geldinstitute heute bis zu 3 Mal so hohe Ablösesummen wie im Jahr 2009, so die Bremer Verbraucherzentrale. In 40 % der von den Bremern untersuchten 3000 Fälle verlangten die Banken eine mindestens 10 % überhöhte Summe. Jede achte Schadensersatz-Berechnung war um mehr als 30 % zu hoch.

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