Nach der Insolvenz des Windparkfinanzierers Prokon, fordert die Präsidentin der deutschen Finanzaufsicht (BaFin), Elke König, Konsequenzen. Um Kleinanleger künftig besser zu schützen, schlägt sie eine Ampel-Regelung für Finanzprodukte vor. “Rot für hoch riskante Produkte, Gelb für weniger riskante und Grün für Anlagen mit relativ geringem Risiko,” so die Zeit.

Um einen verbesserten Verbraucherschutz zu erreichen, so König, muss neu gedacht werden. Etwa über die Frage, welche Produkte über Wurfblätter im Briefkasten oder in öffentlichen Verkehrsmitteln beworben werden dürfen, sowie welche Finanzprodukte nur über professionelle Berater verkauft werden dürfen. Und wenn Finanzprodukte direkt an Verbraucher vertrieben werden, welche Finanzierungsformen gehören dann unter Aufsicht?

Quelle: www.zeit.de/wirtschaft/geldanlage, Mittwoch, 12.Februar, 2014