Commerzbank-Chef Blessing hat eine gesetzliche Dispo-Nutzungsbremse von der Politik gefordert. Eine automatische Warnung per SMS oder E-Mail ist im Gespräch, sollte der Bankkunde längere Zeit sein Konto überziehen. Dafür sollen Geldinstitute laut Koalitionsvertag der Bundesregierung verpflichtet werden, Kunden günstigere Alternativen anzubieten.

Doch eine Warnpflicht reicht dem neuen Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) Klaus Müller nicht aus. Besser wäre, so Müller, von vornhinein die Dispozinsen zu deckeln. Derzeit werden im Schnitt etwa 10 % Dispozinsen fällig. Wer sein Konto über den Dispo hinaus überzieht, muss noch höhere Zinsen zahlen.

Quelle: Focus, Dienstag, 29. April, 2014
Handelsblatt, Mittwoch, 23. April, 2014
Frankfurter Rundschau, Mittwoch, 23. April, 2014