Ab August 2014 ist die Honorarberatung neu geregelt. Demnach dürfen Honorarberater keine Provisionen einbehalten, sondern müssen sich für ihre Beratung direkt vom Kunden bezahlen lassen. Somit soll sich der Berater alleine darauf konzentrieren können, welche Finanzlösungen Verbraucher brauchen und nicht das Produkt mit der höchsten Provision zum Ziel haben.

Allerdings bemängelt Dorothea Mohn (vzbv) im Gespräch mit Max Geißler, biallo.de, dass die Reglung nicht alle Finanzprodukte mit einbezieht. Bislang umfasst das Gesetz nur Beratungen im Zusammenhang mit Wertpapieren und Vermögensanlagen. Außen vor sind Kapitallebensversicherungen, Kredite, Einlagen und Bausparverträge. Das müsse geändert werden.

Zudem fordert Mohn, dass auch vermeintlich kostenfreie Provisionsberatungen in einer separaten Rechnung ausgewiesen werden. Somit können die Verbraucher die Provisionsberatung besser vergleichen und feststellen, dass die Provisionsberatung meistens teurer ist als die Honorarberatung.

Quelle:
http://www.biallo.de/finanzen/Geldanlage_Fonds/5-fragen-an-dorothea-mohn-vzbv-die-honorarberatung-muss-alle-finanzprodukte-umfassen.php