In Zeiten von Niedrigzinsen zeigt die Stiftung Warentest in der neuen Ausgabe ihrer Zeitschrift „Finanztest“, wie Privatanleger beispielsweise in Aktien investieren können.

Die Autoren von „Geldanlage für Faule“ empfehlen erstens, immer nur Geld in Aktien zu investieren, das man minimum zehn Jahre entbehren kann und zweitens, breit gestreut in Aktien einzustiegen.

Wenn man in Aktien investieren möchte, hat man grundsätzlich die Möglichkeit entweder über Indexfonds oder über Aktienfonds zu investieren. Die Indexfonds bilden einen Aktienmarkt eins zu eins ab wie beispielsweise den Dax, den Euro-Stoxx oder den MSCI World. Bei Aktienfonds trifft die Auswahl der Aktien ein Fondmanager, deshalb spricht man hier von „aktiv gemanagten Produkte“.

Die Stiftung Warentest empfiehlt für Privatanleger Indexfonds, da sie niedrige Kosten und breite Streuung auf sich vereinigen, so schreibt Harald Freiberger, SZ. Von welcher Gesellschaft man kauft, ist nicht so entschiedend. Wer Risiken minimieren möchte, kann in Indexfonds auf den Euro-Stoxx investieren und weniger im MSCI World, der zu 60 % aus US-Aktien besteht (Stichwort: Währungsrisiko).

Die größten Anbieter unter den Indexfonds sind laut „Finanztest“:

  • iShares (Blackrock)
  • db x-Trackers (Deutsche Bank)
  • Lyxor (Société Générale)
  • Amundi
  • Comstage
  • Deka
  • Source
  • UBS

Wo kaufe ich meine Aktien?

Bei der Filialbank, der Sparkasse (oder einer Direktbank, wenn man weiß, was man kaufen will). Das Problem: Oft werden Indexfonds gar nicht angeboten und bei Aktienfonds nur Produkte der hauseigenen Fondsgesellschaft. Die müssen aber nicht zwingend die besten sein. Da hilft nur dem Bankberater auf die Nerven zu gehen und nachzufragen!

Quelle:

Süddeutsche Zeitung, Mittwoch, 18. Februar 2015. Von Harald Freiberger

https://www.test.de/shop/altersvorsorge-rente/geldanlage-fuer-faule-sp0355/?mc=geldanlagefuerfaule