Ab 1. April verlangt die Postbank von ihren Kunden 99 Cent, wenn sie eine Überweisung per Papierbeleg einreichen. Laut Süddeutscher Zeitung haben viele Kunden der neuen Gebühr widersprochen. Als Reaktion darauf droht die Postbank nun ihren Kunden mit dem Rausschmiss. Die Postbank gibt zu bedenken, dass das Girokonto ansonsten mit einer Frist von zwei Monaten gekündigt würde. Dem Brief ist ein Formular zur Rücknahme des Widerspruchs angehängt. Dafür haben die Kunden vier Wochen Zeit, so berichtet Spiegel Online.

Verbraucherschützer empfehlen, die Gebühr nun doch zu zahlen. Gleichzeitig sollten Postbank-Kunden die Bank jedoch darüber informieren, dass dies nur unter Vorbehalt geschieht. Somit ist es leichter, die bezahlten Gebühren in Zukunft zurückzufordern. Denn eine Klage wird von Verbraucherverbänden vorbereitet.

Tipps zu Formulierung eines Briefes von der SZ:

Ich halte die Regelung wegen Verbraucherbeteiligung für unwirksam und behalte mir vor, die Gebühren zurückzufordern.“

Bankkunden, die schon Widerspruch eingelegt haben, können den Widerspruch zurücknehmen und ebenfalls schreiben, dass sie sich vorbehalten, die Gebühren zurückzuverlangen, so Harald Freiberger von der SZ.

Quelle: Süddeutsche Zeitung. Dienstag, 17. März 2015. Von Harald Freiberger

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/postbank-droht-kunden-wegen-gebuehr-fuer-papier-ueberweisung-a-1023932.html