FinTechs (aus „Finanzen“ und „Technologie“) nennt man Start-ups, die ins Geldgeschäft drängen und den etablierten Banken Konkurrenz machen wollen. Vaamo, Fidor oder Moneymeets nennen sie sich. Sie wollen das Bankgeschäft für die Kunden vereinfachen, erläutert die SZ. Laut Focus setzen Finanz-Start-ups darauf, dass die Generation unter 40 in Zukunft selten einen Fuß in die Filiale setzen, sondern Bankgeschäfte fast nur noch online abwickeln wird.

Die Dienstleister aus dem Netz profitieren dabei von der Verbreitung von Smartphones und Tablets sowie dem Trend zum Speichern von Daten in der „Cloud“.

Die meisten der Internet-Finanzfirmen bieten klassische Dienstleistungen rund um die Kreditvergabe oder den Zahlungsverkehr an, ähnlich wie PayPal. Andere FinTechs helfen bei Anlageentscheidungen oder sammeln beispielsweise finanzmarktrelevante Twitter-Nachrichten.

Mit Apps für die Kontoführung kann man beispielsweise Daten aus einem Rechnungsdokument einscannen und sich so das Abtippen von endlos langen Iban-Nummern sparen, um eine Überweisung auszuführen.

Quelle: Süddeutsche Zeitung, Mittwoch, 15. Juli 2015

http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/hintergrund-die-alternative-aus-dem-netz-wie-startups-die-finanzwelt-aufmischen_id_4816846.html Mittwoch, 15. Juli 2015