Die Finanzaufsicht BaFin hat als Übergangsregelung die Vorgaben für Dokumente gelockert, mit denen Flüchtlinge in Deutschland ein Bankkonto eröffnen können, so berichtet der Spiegel.

Auf Grund des Geldwäschegesetzes, das von Banken verlangt, ihre Kunden genau zu kennen, scheitert immer wieder eine Kontoeröffnung. Denn Flüchtlingen fehlen oft Dokumente, um sich zu identifizieren.

Ab sofort werden eine Reihe von Dokumenten deutscher Ausländerbehörden akzeptiert, um die Mindeststandards einer Kontoeröffnung zu erfüllen. Dazu gehören Duldungspapiere beziehungsweise vorläufige Aufenthaltsgestattungen, die nicht als Ausweisersatz erteilt wurden.

Zudem „besteht ein übergeordnetes Interesse, möglichst allen Flüchtlingen den Zugang zu einem Konto zu eröffnen, um die Entstehung unkontrollierter Bargeldströme zu verhindern,“ so die Finanzbehörde. Außerdem ist die Auszahlung von Sozialleistungen ohne eigenes Konto nicht möglich.

Quelle:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/finanzaufsicht-erleichtert-fluechtlingen-eroeffnung-von-bankkonten-a-1051049.html