Für diese Fälle müssen Bankkunden keine Gebühren zahlen:

Zwangszusendung von Kontoauszügen:

Wer länger als 30 Tage seine Auszüge nicht abholt, dem werden sie zugeschickt. Eine Gebühr dafür ist rechtswidig.

Lastschriftrückgabe/Rücklastschrift:

Wird eine Lastschrift mangels Kontodeckung nicht ausgeführt, darf die Bank kein Entgelt verlangen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) schreibt dazu:

Bei fehlender Deckung kann sie Überweisungen bzw. Lastschrifteinzüge, die zu einer Überschreitung der eingeräumten Kreditlinie führen würden, dulden, muss es aber nicht. Lehnt sie die Ausführung ab, erbringt sie keine Leistung für den Kunden und kann somit hierfür nach Auffassung des Bundesgerichtshofes auch keine Vergütung verlangen.“

Dasselbe gilt bei Daueraufträgen und Überweisungen. Eine Gebühr darf die Bank aber für die Benachrichtigung darüber erheben.

Pfändungsgeschütztes Konto (P-Konto):

Für die Umwandlung eines Girokontos in ein P-Konto darf keine Gebühr erhoben werden.

Geldempfang aus dem Ausland:

Weil Banken bei Girokonten nur als Verrechnungsstelle tätig sind, müssen sie den Geldeingang ordnungsgemäß verbuchen – ohne aber ein zusätzliches Entgelt zu verlangen.

Quelle:

Abendzeitung. Dienstag, 29. September 2015

http://www.bafin.de/SharedDocs/FAQs/DE/Verbraucher/Bank/KostenGebuehren/02_ueberweisung_nicht_ausgefuehrt.html?nn=5583094