Strom, Steuern, Finanzen oder Versicherungen. Zum Jahreswechsel ändert sich vieles. Als Bankkunde sollten Sie folgendes wissen:

Banken brauchen Steuer-ID

Auch die Banken brauchen ab dem 1. Januar die Steuer-ID ihrer Kunden. Denn anderenfalls verlieren Freistellungsaufträge ihre Gültigkeit. Fehlen die Angaben, müssen Kunden aber keinen neuen Antrag stellen. Dafür reicht eine formlose Mitteilung an die Bank, so Tanja Beller vom Bundesverband deutscher Banken.

Endgültiges Aus für Kontonummer und Bankleitzahl

Ab Februar gilt nur noch IBAN: Kontonummer und Bankleitzahl haben dann ausgedient. Privatpersonen müssen ab 1. Februar die IBAN verwenden. Diese Verpflichtung bestand für Unternehmen und Vereine schon länger. Die IBAN-Nummer finden Sie auf Ihren Kontoauszügen, im Onlinebanking oder auf ihrer Girocard.

Baukredit schwieriger zu bekommen

Bis zum 21. März 2016 muss die Bundesregierung die EU-Richtlinie für Wohnimmobilienkredite in deutsches Recht umsetzen. Hierdurch sollen Verbraucher EU-weit besser vor möglichen Pfändungen und Zwangsvollstreckungen geschützt werden. Banken werden demnach ab März verpflichtet, die Bonität ihrer Kunden bei der Vergabe von Immobilienkrediten stärker zu prüfen.

Verletzt die Bank oder Sparkasse diese Pflichten, kann der Kunde seinen Kreditvertrag jederzeit kündigen. Als Folge der Auflagen erwartet die Verbraucherzentrale NRW, dass Banken kreditsuchende Kunden künftig häufiger abgeweisen werden.

Quelle:

http://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article150469799/Steuern-Finanzen-Versicherungen-Was-sich-2016-aendert.html Freitag, 31. Dezember 2015. Von Stephan Maaß