Statt Geld über den Ankauf von Wertpapieren in den Markt zu pumpen, um so die Wirtschaft ankurbeln, könnte die EZB ihr Geld verschenken. An die Bürger. Die Idee: Die EZB überweist einen Geldbetrag auf das Konto jedes Bürgers, in der Hoffnung, dass der Verbraucher das Geld sofort ausgibt.

Laut Focus gäbe es neben der direkten Auszahlung auch andere Wege, mit denen die EZB „Geldregen“ verteilen könnte, um die Konjunktur anzuwerfen:

Als Steuergutschriften

Mit dem geschenkten Geld könnten Regierungen die Steuern senken oder den Bürgern Steuern gutschreiben. Die Methode wurde während der Finanzkrise 2008 in den USA getestet. Laut Focus kostete die Aktion 150 Milliarden US-Dollar.

Als Geschenk an die Regierung

Die EZB könnte das Geld auch den Mitgliedsstaaten überweisen. Diese könnten dann in Straßen, Kitas und andere Großprojekte investieren – ähnlich wie die deutschen Konjunkturpakete.

Als Geschenke an die Banken

Die EZB könnte Schuldverschreibungen der Geldinstitute aufkaufen. Die Banken müssten das Geld nicht zurückzahlen, wenn sie dafür die Finanzspritze an ihre Kunden weiterreichen.

Quelle:

http://www.focus.de/finanzen/banken/was-ist-helikoptergeld-so-funktioniert-der-billig-trick-der-ezb_id_5372416.htmlSonntag, 20.03.2016

http://www.tagesspiegel.de/politik/debatte-um-ezb-jens-weidmann-warnt-vor-helikoptergeld-staatsfinanzierung-durch-gelddrucken/12358440.html

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/geldgeschenke-von-der-ezb-weidmann-gegen-helikopter-geld-14136253.html

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Weidmann-warnt-vor-Helikoptergeld-article17267441.html