Die Umsetzung der neuen EU-Zahlungsdienste-Richtlinie in Deutschland soll Zahlen ohne Bargeld günstiger, sicherer und transparenter machen. Damit das gelingt, muss der bisher vorgelegte Gesetzesentwurf nachgebessert werden, so der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)

Die vier wichtigsten Forderungen aus Verbrauchersicht sind:

  • Kosten für Girokonten müssen einfacher und besser vergleichbar werden. Gefordert ist die Vorgabe einer übersichtlichen Zahl von zulässigen Kontogebühren.
  • Neue Zahlungsauslösedienste (Software) müssen sicher sein und im Betrugsfall keine unkalkulierbare Haftung auslösen dürfen.
  • Es braucht klare Entgeltregelungen, etwa für den Ersatz von EC-Karten und Kreditkarten.
  • Banken sollten Überweisungen zum nächsten Geschäftstag bis zum späteren Nachmittag annehmen müssen.

Quelle

http://www.vzbv.de/dokument/gesetzesentwurf-zum-zahlen-ohne-bargeld-muss-nachgebessert-werden Mittwoch 11. Januar 2017