Seit Mitte 2016 hat jeder Bürger das Recht auf ein Girokonto auf Guthabenbasis. Es kann also nicht überzogen werden. Demnach sollten die Gebühren auch „angemessen“ sein. In der Praxis jedoch halten sich viele Banken nicht an die gesetzlichen Vorgaben für Basiskontoentgelte, erklärte die Leiterin des Finanzmarkt -Teams der Verbraucherzentrale Bundesverband, Dorothea Mohn.

Die Verbraucherschützer haben nun die Deutsche Bank, die Postbank und die Sparkasse Holstein wegen zu hoher Gebühren verklagt. Sie beklagen, dass Basiskonten häufig teuer sind als andere Kontomodelle, sogar wenn das Basiskonto als reines Onlinekonto geführt wird.

Die Geldinstitute halten die Entgelte für gerechtfertigt. Wegen des angeblich höheren Aufwands um beispielsweise die persönlichen Daten zu prüfen, da die Kunden solcher Konten häufig schlecht erreichbar sind, befürchten die Banken ansonsten nicht kostendeckend arbeiten zu können.

Quellen:

Süddeutsche Zeitung, Samstag/Sonntag, 4./5. März 2017. Von MAHU

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/vzbv-verklagt-banken-wegen-hoher-gebuehren-fuer-basiskonten-14906949.html

Freitag, 3. März 2017

https://www.welt.de/finanzen/article162542965/Verbraucherzentrale-verklagt-Banken-wegen-zu-hoher-Gebuehren.html