Verbraucherschützer drängten am Weltverbrauchertag (15. März) auf mehr Schutz der Kundendaten beispielsweise beim Onlinebanking. Hier muss für die Datensicherheit manches nachgebessert werden.

Doch die größte Sorge der Bankkunden ist die anhaltende Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Die führt dazu, dass Bankkonten kaum noch Erträge abwerfen. Laut der Bundesverband Öffentlicher Banken (VÖB) wird sich daran auf absehbare Zeit auch nichts ändern.

Demzufolge bleibt das Sparen fürs Alter auf der Strecke. Laut Alterssicherungsbericht der Bundesregierung gibt es für Geringverdiener ein großes Risiko der Bedürftigkeit im Alter. Mehr als jeder zweite, der ein geringes Einkommen hat, hat keinerlei Altersvorsorge neben der gesetzlichen Rente. Dazu kommt, dass die meisten der 16 Millionen Riester-Verträge und 15 Millionen zugesagten Betriebsrenten nicht ausreichen, um die wachsende Rentenlücke zu füllen.

Quelle:

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/weltverbrauchertag-die-sorgen-der-konsumenten/19520230.html

Mittwoch, 15. März 2017