Führt eine Bank neue Gebühren ein, muss sie das ihren Kunden zwei Monate vorher auf dem Kontoauszug oder per Post mitteilen. Das Geldinstitut muss die Kunden darauf hinweisen, dass sie nicht nur fristlos, sondern auch kostenfrei kündigen dürfen.

Zudem ist es ein absolutes „No-Go“, wenn Banken auf ihrer Website oder gar am Geldautomaten ihre Preise nicht angeben, so Andreas Eichhorst von der Verbraucherzentrale Sachsen. Weiter bemängelt Eichhorst, dass Kunden mancherorts nur in der Filiale das Preis- und Leistungsverzeichnis erhalten können.

Quelle:

Süddeutsche Zeitung, Freitag 21. April 2017. Von Felicitas Wilke