Niemand erwartet, dass die Banken ihre Finanzdienstleistungen kostenlos zur Verfügung stellen, so der Chef der Verbraucherzentralen Müller. Er kritisiert jedoch, dass die Geldinstitute auf teilweise intransparente Art Zusatzgebühren erheben.

So verlangen, laut B5 Aktuell, einige Banken neuerdings bis zu zehn Cent pro SMS für eine Transaktionsnummer oder besondere Preise für das Abheben am Geldautomaten während der Mittagspause und außerhalb der Geschäftszeiten. Deshalb klagten die Verbraucherzentralen gegen einzelne Institute.

Es sei aber im Eigeninteresse der Geldhäuser, nicht Verbraucher preislich zu verwirren, meint der vzbv-Chef. So zeigt es sich auch in andere Branchen, wie etwa der Telekommunikationsbranche, dass einfache Preismodelle am meisten Kunden überzeugten. Seinen Appell an die Banken und Sparkassen ist: nicht kreative neue Gebühren, sondern fair bepreiste Konten.

Quellen:

http://www.br.de/nachrichten/meldungen/index.html

Sonntag 23. Juli 2017

http://www.stern.de/wirtschaft/news/kostenlos-kultur-verbraucherschuetzer-gegen-zweifelhafte-neue-bankgebuehren-7549768.html