Ab März 2018 gibt die Stadtsparkasse München (SSKM) 17 ihrer Filialen auf. Um Kosten zu sparen wird das Geldinstitut nur noch 58 Filialen in der Stadt betreiben. Laut Süddeutsche Zeitung werden lediglich zehn davon an zwei oder drei Tagen in der Woche offen haben. An welchen Tagen geöffnet werde, sei abhängig davon, wann bisher die meisten Kunden kamen.

Vor allem wegen der negativen Zinsen tun sich Banken bundesweit schwer Geld zu verdienen. Somit folgen die Münchner einen bundesweiten Trend. Die Stadtsparkasse ist nicht die einzige Bank in München, die Filialen schließt. Die Deutsche Bank will bis Ende des Jahres acht ihrer vormals 20 münchner Standorte zumachen. Die Hypovereinsbank hat schon dutzende Filialen gestrichen.

In den nächsten zwei Jahren sollen 200 Stellen bei der Stadtsparkasse München gestrichen werden. Dies soll ohne Kündigungen stattfinden. Demnach werden Stellen von Mitarbeitern, die in Rente gehen, nicht nachbesetzt. Mitarbeiter von geschlossenen Filialen sollen auf anderen Standorte eingesetzt werden. Künftig wolle man auf eine Beratung im Internet und am Telefon setzen, heißt es von Seiten des Verwaltungsrates.

Quelle:

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/auf-sparkurs-stadtsparkasse-macht-filialen-dicht-1.3678880?source=rss&utm_source=Maileon&utm_medium=email&utm_campaign=nullachtneu_Freitag&utm_content=http%3A%2F%2Fwww.sueddeutsche.de%2Fmuenchen%2Fauf-sparkurs-stadtsparkasse-macht-filialen-dicht-1.3678880%3Fsource%3Drss&utm_term=html

22. September 2017. Von Pia Ratzesberger