Eine neue EU-Richtlinie, die sogenannte „Zweite Zahlungsdienstrichtlinie“ (PSD II), soll Unternehmen künftig erlauben Konteninformationsdienste anzubieten. So sollen Firmen Einsicht in Girokonten von Kunden gewährt werden, wenn der Kunde einwilligt.

Laut „Bild“ stellt der Kunde dem Anbieter von Konteninformationsdiensten seine geheime PIN zur Verfügung. Hiermit kann dieser auf die Kontodaten der vergangenen 90 Tage zugreifen. Nötig ist dafür lediglich eine Registrierung bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). So könnten Firmen beispielsweise herausfinden, wieviel ihre Kunden verdienen und wofür sie ihr Geld ausgeben.

Bei den Datenschützern geht nun die Angst um. Denn Mega-Konzerne wie Amazon oder Google könnten ihren Kunden diese Konteninformationsdienste mit Lockangebote anbieten – um an ihre geheime PIN heranzukommen. So kämen sie an deren Bankdaten und könnten diese zu Geld machen.

Quelle:

http://www.focus.de/finanzen/recht/datenschutz-neue-eu-richtlinie-bringt-ihre-kontodaten-in-gefahr_id_7801457.html

Samstag, 4. November 2017

https://www.financescout24.de/wissen/news/kontodaten-in-gefahr-neue-eu-richtlinie-erlassen

Montag 13. November 2017