Bitcoin bedeutet sinngemäß „digitale Münze“ und ist eine digitale Währung.

Normalerweise wird eine Währung als Zahlungsmittel von Staaten bezeichnet. Das Bitcoin-System hingegen unterliegt keiner geographischen Beschränkung – um mit zu machen genügt ein Internetzugang.

Anders als das bekannten Bankwesen benötigen Überweisungen mit dem digitalen Geld keine zentrale Abwicklungsstelle. Transaktionen werden von einem Zusammenschluss von Rechnern über das Internet abgewickelt. Mit Hilfe kryptographischer Techniken wird sichergestellt, dass Transaktionen mit Bitcoins nur vom jeweiligen Eigentümer vorgenommen werden. Diesen technischen Geheimcode nennt man auch „Blockchain“, in etwa „Datenkette“. Damit können die Geldeinheiten nicht mehrfach ausgegeben werden. Wegen diesem technischen Verfahren wird Bitcoin auch als Kryptowährung bezeichnet.

Eigentumsnachweise an Bitcoins können in einer persönlichen digitalen Brieftasche gespeichert werden.

Gibt es auch andere Kryptowährungen?

Ja. Beispielsweise Tezos oder Filecoins, der Softwareunternehmen Protocol Labs aus dem Silicon Valley.

In Deutschland will das Hamburger Finanz-Start-up „Naga“ künftig eine eigene Digitalwährung auflegen, den Naga-Coin. Laut Handelsblatt Online soll ein Krypto-Börsengang mit 220 Millionen eingeworbenen Dollars erfolgen.

Quellen:

http://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/krypto-und-kein-ende-bitcoin-durchbricht-20-000-dollar-marke/20734964.html 17. Dezember 2017. Von Astrid Dörner

http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/naga-plant-drittgroessten-krypto-boersengang-der-welt-deutsches-start-up-greift-den-bitcoin-an/20516234.html 27.Oktober 2017. Von Felix Holtermann und Susanne Schier

Quelle: Handelsblatt Online

https://de.wikipedia.org/wiki/Bitcoin

https://www.tezos.com

https://www.trendingtopics.at/186-millionen-dollar-in-einer-stunde-ueberlastetes-startup-filecoin-muss-seinen-ico-unterbrechen/ 11. August 2017. Von Jakob Steinschaden