Wer bisher mit der Kreditkarte seine Rechnung beglich, zahlte häufig eine Gebühr. Ab dem 13. Januar 2018 ist damit Schluss.

Danach dürfen Händler keine gesonderten Entgelte mehr für gängige Kartenzahlungen, SEPA-Überweisungen und Lastschriften in Euro erheben. Das gilt beim Onlineeinkauf genauso wie im Laden. So sieht es eine EU-Richtlinie, die nun in nationales Recht übertragen wird, vor (Paragraf 270a, sowie 312a (4) des Bürgerlichen Gesetzbuchs).

Allerdings hat der Gesetzgeber noch Ausnahmen zugelassen. Bei Firmenkreditkarten und nicht so verbreiteten Kartenanbietern, wie beispielsweise American Express, sind Zahlungsentgelte weiterhin erlaubt.

Laut welt.de sind auch Gebühren bei PayPal weiter zulässig. Obwohl der Bezahldienst in Deutschland als „gängiges“ Verfahren angesehen werden kann. Auf der Rangliste der beliebtesten Zahlungsmittel beim Onlinekauf liegt PayPal hinter „Kauf auf Rechnung“ und dem Lastschriftverfahren auf Platz drei.

Quellen:

http://www.businessinsider.de/am-13-januar-2018-fallen-zusatzgebuehren-fuer-kreditkartenzahlungen-weg-2017-12

Freitag, 29. Dezember 2017

https://www.welt.de/wirtschaft/article171998339/Neue-Regeln-Gebuehr-fuer-Zahlung-mit-Kreditkarten-wird-verboten.html

Freitag, 29. Dezember 2017. Von Karsten Seibel