Eine Bank darf ihren Kunden bei schon bestehenden Verträgen nicht einseitig mittels des Kleingedruckten nachträglich Negativzinsen aufbürden, so urteilt das Landgericht Tübingen (Az. 4 O 187/17).

Im konkreten Fall hat die Volksbank Reutlingen ihren Kunden per Preisaushang mitgeteilt, dass bei bestimmten Anlageformen je nach Höhe und Laufzeit, Minuszinsen künftig verlangt werden.

Die Richter wiesen aber auch in ihrem Urteil daraufhin: Für grundsätzlich verboten halten sie Negativzinsen für Privatanleger nicht.

Quelle:

https://www.biallo.de/geldanlage/news/so-vermeiden-sie-negativzinsen/

Freitag 26. Januar 2018. Von Horst Biallo, Sebastian Schick, Max Geißler, Manfred Fischer