Prinzipiell gibt es in Deutschland keine Höchstgrenze für Bargeldzahlungen, so die Auskunft auf der Homepage von „Das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland“.

Wenn man aber Beträge über 10.000 Euro in bar bezahlen möchte, ist man dazu verpflichtet einen Ausweis vorzuzeigen. D.h. Bargeldannahmen oberhalb von 10.000 Euro löst Sorgfaltspflichten nach dem Geldwäschegesetz aus. Konkret muss der Verkäufer: Vor- und Nachname, Geburtsort, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit und Wohnanschrift erfragen. Diese Angaben muss der Händler dann aufbewahren. Anonyme Barzahlungen sind also bis 9.999,99 Euro möglich.

Weitere Informationen über die Bestimmungen in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten finden Sie auf der interaktiven Landkarte aus dem Netzwerk der Europäischen Verbraucherzentren unter:

https://www.evz.de/de/verbraucherthemen/geld-kredite/im-ausland-bezahlen/hoechstgrenzen-bargeldzahlung/

Quellen:

https://www.evz.de/de/verbraucherthemen/geld-kredite/im-ausland-bezahlen/hoechstgrenzen-bargeldzahlung/

https://www.gold.de/bargeld/

https://www.haufe.de/compliance/recht-politik/reform-des-geldwaeschegesetzes-bringt-verschaerfte-anforderungen_230132_398444.html