Der hessische Datenschutzbeauftragte Prof. Dr. Michael Ronellenfitsch prüft, ob das Geschäftsgebaren der Schufa mit der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vereinbar ist.

Laut der DSGVO haben Verbraucher einen Anspruch auf eine kostenlose Auskunft, welche personenbezogenen Daten ein Unternehmen über sie gespeichert hat. Zudem muss die Auskunft auf elektronischem Wege erfolgen, wenn der Antrag selbst auch Online gestellt wurde. Nur für „weitere Kopien“ dürfen Unternehmen Verwaltungskosten berechnen.

Die Schufa bietet derzeit allerdings nur auf dem Postweg eine kostenlose Auskunft über gespeicherte Daten und das dauert in der Regel zwei Wochen. Eine elektronische Auskunft erhält man nur gegen Bezahlung. Konkret ist ein kostenpflichtiges „MeinSchufa“-Abo Voraussetzung, das auch noch weitere Dienstleistungen enthält.

Quellen:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/schufa-datenschuetzer-pruefen-praktiken-wegen-neuer-datenschutzregeln-a-1212221.html

Montag, 11. Juni 2018

https://www.tagesspiegel.de/politik/neue-datenschutzgrundverordnung-datenschutzbeauftragter-prueft-praktiken-der-schufa/22670430.html

Montag, 11. Juni 2018

https://datenschutz.hessen.de/ueber-uns/biografie-der-hessische-datenschutzbeauftragte