Die Sparkassen sind die größten Banken Deutschlands. Doch die Konkurrenz wächst. Denn Direktbanken wie ING, Comdirect und N26 ziehen immer mehr junge Kunden an. Kunden, die das traditionelle Geschäftsmodell der Sparkasse oft nicht mehr nutzen.

Laut Handelsblatt schlägt Walter Strohmaier, Bundesobmann der deutschen Sparkassen vor, dass die rund 400 Sparkassen auch eine Direktbank bekommen.

Die Basis für eine Direktbank der Sparkassen gibt es schon: Strohmaier könnte sich die DKB, eine Tochter der Bayerischen Landesbank, auch als gemeinsame Onlinebank der Sparkassen vorstellen. Am aller besten, wäre es, wenn die zwei Onlinebanken in der Gruppe – die DKB und die 1822direkt – den Sparkassen gehören würden, als einem Wettbewerber. Die 1822direkt ist bereits Teil der Frankfurter Sparkasse.

Das Problem: Laut Münchner Merkur widerspräche jedoch eine bundesweit aktive Onlinebank dem Regionalprinzip der Sparkassen. Demnach darf jedes Kreditinstitut nur in seinem jeweils klar abgesteckten lokalen Geschäftsgebiet tätig sein. Zudem würde sie nicht nur den bestehenden Onlinebanken, sondern auch den Sparkassen selbst Konkurrenz machen.

Quelle:

https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/privatkundengeschaeft-sparkassen-erwaegen-gruendung-eigener-onlinebank-doch-der-plan-hat-tuecken/24234970.html?ticket=ST-475470-oxjfcgJ0hHuXyIx3gCyx-ap4

Dienstag 23. April 2019. Von Elisabeth Atzler

https://www.merkur.de/wirtschaft/sparkassen-brechen-bald-mit-tradition-weil-kunden-sonst-abwandern-zr-10147989.html

Freitag 26. April 2019. Von Maximilian Kettenbach und Lukas Schierlinger