Die Zeitschrift Finanztest hat die Kontoführungsgebühren für Basiskonten bei 124 Banken untersucht. Im Vergleich zur letzten Untersuchung vor zwei Jahren, sind die Basiskonten teilweise teurer geworden.

Als Spitzenreiter für das teuerste Basiskonto im Test ist die Salzlandsparkasse. An zweiter Stelle folgt die Targobank. Laut Finanztest kostet bei beiden Banken das Basiskonto für den Testkunden der Stiftung etwa 250 Euro pro Jahr. Bei der Targobank sind das knapp 90 Euro mehr als vor zwei Jahren. Sehr teuer ist auch die Sparkasse Holstein mit einer Jahresgebühr von rund 235 Euro und die Hannoversche Volksbank mit 226 Euro.

Immerhin sind zwei regionale Banken positiv hervorzuheben, nämlich: Die PSD Karlsruhe Neustadt und die Sparda Baden-Württemberg. Diese Geldinstitute berechnen keine Jahresgebühr für das Basiskonto.

In einer Pressemitteilung vom 11.11.2019, fordert die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) „arme“ Verbraucher besser zu schützen. Die Leiterin des Teams Finanzmarkt im vzbv, Dorothea Mohn, verweist auf eine unklare Gesetzgebung. Hier ist lediglich von einem „angemessenen“ Entgelt für ein Basiskonto die Rede. Sie pocht auf eine klare gesetzliche Kostendefinition für Basiskonten.

Link:

Der Test Basiskonten findet sich in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/basiskonten.

Quellen:

https://www.vzbv.de/pressemitteilung/hoechstpreise-fuer-konten-finanziell-schwacher-sind-untragbar

Montag 11. November 2019

https://www.test.de/presse/pressemitteilungen/Basiskonto-Wer-arm-ist-zahlt-viel-mehr-5538121-0/

Montag 11. November 2019