Immer mehr Banken verlangen Strafzinsen auch von Privatkunden. Das sind derzeit gut 186 Banken von den insgesamt knapp 3000 Kreditinstituten in der Bundesrepublik, laut dem Verbraucherportal biallo.de. Das Finanzministerium prüft nun, ob das gesetzlich berechtigt ist, so berichtet die Paussauer Neue Presse.

Meist werden Negativzinsen ab einer Einlage von 100.000 Euro auf dem Girokonto oder dem Tagesgeldkonto erhoben. Teilweise werden aber Guthaben aus verschiedenen Konten zusammengerechnet. Künftig könnte sogar diese Guthabengrenze geringer werden, wie die Passauer Neue Presse mitteilt.

Die Banken verteidigen ihr Vorgehen mit den von der Europäischen Zentralbank (EZB) verlangten Negativzinsen für Einlagen.

Quellen:

https://www.zeit.de/wirtschaft/geldanlage/2020-01/banken-negativzinsen-privatkunden-rechtmaessigkeit-finanzministerium

Mittwoch, 19. Januar 2020

https://www.pnp.de/nachrichten/politik/3577024_Bundesregierung-zweifelt-an-Rechtmaessigkeit-von-Strafzinsen.html

Dienstag, 18. Januar 2020