Sparkassen dürfen Prämiensparverträge kündigen, wenn die höchste Prämienstufe erreicht ist. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Mai 2019 entschieden. Eine herbe Enttäuschung für viele Sparer. Dennoch sollten sich Bankkunden nicht geschlagen geben. Laut Verbraucherschützer sind die Zinsanpassungen alter Prämiensparverträge oft nicht korrekt berechnet. Demnach haben etliche Sparer womöglich einen Anspruch auf Nachzahlungen.

Service: Verbraucherzentralen prüfen Prämien-Sparverträge

Sollten Sie Zweifel haben, dass die Zinsen Ihres Prämiensparvertrages nicht korrekt berechnet wurde, können Sie Ihren Sparvertrag neu berechnen lassen.

Für einen Gebühr von 85 Euro bieten die Verbraucherzentralen Brandenburg und Sachsen eine komplette Neuberechnung der Zinsanpassung mit rechtlicher Bewertung an. Die Verbraucherzentrale Sachsen wendet sich mit dem Angebot an Betroffene aus allen Bundesländern. Bei der Verbraucherzentrale Brandenburg ist nur eine persönliche Beratung vorgesehen.

Die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt bietet die Überprüfung alter Verträge vor allem an Sparer aus ihrem Einzugsgebiet an. Der Service kostet 60 Euro.

Verbraucherzentrale Sachsen, Katharinenstraße 17, 04109 Leipzig

Tel: 03 41/ 69 62 92 9, E-Mail: vzs@vzs.de

Quelle:

https://www.test.de/Praemiensparvertraege-Aergerliche-Kuendigungen-umstrittene-Zinsanpassung-5436075-0/

Freitag, 6. März, 2020