Die Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) fordert die Politik auf, falschen Vertriebs- und grünen Werbeversprechen bei Geldanlagen zu unterbinden. Demnach sollten Anlagen nur als nachhaltig bezeichnet werden dürfen, wenn sie einen nachweisbaren Beitrag zu Nachhaltigkeitszielen leisten.

„Angebote der Finanzindustrie, die mit einem direkten Beitrag ihrer Anlageprodukte zu bestimmten Nachhaltigkeitszielen werben und zugleich marktübliche Renditen versprechen, müssten kritisch hinterfragt werden.“

Zu diesem Fazit kommt ein Gutachten der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Marco Wilkens und Prof. Dr. Christian Klein im Auftrag des vzbv. Es wird zwar nicht bestritten, dass nachhaltige Geldanlagen eine positive Wirkung entfalten könnten, wahrscheinlicher sind jedoch nur indirekte Effekte wie eine Sensibilisierung für das Thema Nachhaltigkeit.

Quelle

https://www.vzbv.de/pressemitteilung/greenwashing-risiko-bei-nachhaltigen-geldanlagen

Mittwoch, 17. Februar 2021