Laut Verbraucherzentrale Baden-Württemberg haben vor allem die Sparkassen ihren Kunden über Jahrzehnte hinweg zu wenig Zinsen gutgeschrieben.

Konkret geht es bei den Sparkassen um Sparverträge mit der Bezeichnung

  • Vorsorge Plus“ und
  • Prämiensparen flexibel“

Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale rät jedem, der so einen Sparvertrag hat, sich den Zinsverlauf genau anzuschauen. Nach Auffassung der Verbraucherschutzer sind etliche Verträge mit rechtswidrigen Zinsanpassungen. Im Zweifel fordern Sie Ihre Bank auf, nachzurechnen.

Auch viele Riester-Banksparpläne sind betroffen.

Musterbrief zum herunterladen

Die Verbraucherzentralen haben einen Musterbrief entworfen, den betroffene Kunden an ihr Geldinstitut schicken können:

https://www.verbraucherzentrale-bawue.de/sites/default/files/2018-01/Musterbrief%20Zinsänderungen%20am%20Sparvertrag.pdf

Lassen Sie sich nicht zu schnell abwimmeln!

Oft teilt die Sparkasse mit, „die Klausel sei bereits im Sinne der BGH-Rechtsprechung geändert und jetzt transparent“, so Nauhauser. „Aber das stimmt nicht unbedingt: Die Bank kann nicht einseitig eine neue Zinsanpassungsklausel festlegen – das muss immer mit dem Kunden ausgehandelt werden.“

Quelle:

https://www.focus.de/finanzen/banken/das-waren-damals-die-testsieger-sparkassen-zahlen-zu-wenig-zinsen-wer-betroffen-ist-und-wie-sie-ihr-geld-bekommen_id_10329289.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter_FINANZEN

Samstag 16. Februar, 2019. Von Melchior Poppe