Jeder dritte Deutsche kann es sich vorstellen, Überweisungen per Sprachbefehl zu tätigen, so eine Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Auf diese Weise zu überweisen, hat allerdings kaum jemand ausprobiert. Das liegt auch daran, dass nur wenige Geldhäuser diesen Service anbieten.

Laut Handelsblatt sind die Vorreiter dieser Technologie die Direktbanken Comdirect und Consorsbank sowie die Volks- und Raiffeisenbanken sowie die Sparkassen. Ein Sprecher der Finanz-Informatik (FI) des IT-Dienstleisters der Sparkassen äußerte sich dem Handelsblatt gegenüber, dass man sich in Gesprächen mit Google befinde.

Comdirect-Kunden können seit Juli 2018 per Google Assistant ihren Kontostand abfragen, Überweisungen allerdings nur vorbereiten. Mit eine Banking-App muss die Überweisung dann auf gewohnte Weise freigegeben werden. Auch die Smartphone-Bank N26 operiert ähnlich. Die Deutsche Bank bietet den Service mit Apples Siri an.

Über Amazons Sprachassistentin Alexa ist bislang noch kein Kontozugriff möglich.

Quelle:

https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/sprachassistenten-geldueberweisung-per-zuruf-stoesst-auf-grosses-interesse/24123722.html?ticket=ST-1173303-qoWbMILtKM5IjaZidvWe-ap2