Nach Betrugsfällen beim Onlinebanking, sperren Volksbanken vorläufig Zahlungen an fünf Direktbanken. Laut Welt.de sind N26, Solarisbank, Fidor, Revolut und bunq davon betroffen.

Entschieden haben das die Genossenschaftsbanken nach eigenen Angaben als Abwehrmaßnahme gegen Betrüger, die – außerhalb von Deutschland – Konten für vermeintliche Straftaten nutzen. Die Schwachstelle seien Identifikationsverfahren wie beispielsweise Foto-Identifikation. Bei der Foto-Identifikation müssen Kunden nur ein Bild von sich und ihrem Personalausweis an den Anbieter schicken.

Ein weiteres Einfallstor für Angriffe auf Kundenkonten, war z.B. bei der Volksbank Freiburg das sogenannte mTAN- oder mobileTAN-Verfahren, so Spiegel.de. „Hierbei wird die für Überweisungen notwendige TAN per SMS auf eine zuvor hinterlegte Handynummer gesendet. Kriminelle greifen zunächst die Zugangsdaten für das Onlinebanking ab – etwa über Phishing-Mails. An die TANs kommen sie dann über Ersatz-SIM-Karten, die sie mit falschen Angaben beim Mobilfunkanbieter erschleichen.“

Eine Sprecherin des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) sagt jedoch zu: „Sollte es zu einem Betrugsfall im Onlinebanking gekommen sein, entsteht Kunden kein Schaden, sie erhalten ihr Geld zurück.“ Voraussetzung sei, dass Kunden sorgfältig mit sensiblen Daten wie Geheimnummer (PIN) und TAN umgegangen seien.

Quellen:

https://www.welt.de/wirtschaft/article195329227/Online-Banking-Volksbank-sperrt-Zahlung-an-N26-und-Co-nach-Betrug.html

Montag, 17. Juni 2019

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/n26-und-co-volksbank-setzt-zahlungen-nach-betrugsfaellen-aus-a-1272670.html

Sonntag, 16. Juni 2019