Eine Bankkundin der Commerzbank staunte nicht schlecht als plötzlich ihre Karte im Supermarkt nicht mehr funktionierte. Zuhause rief sie die Hotline der Bank an und erfuhr, dass Ihr Konto gekündigt ist. Die Sachbearbeiterin verwies bei der Kündigung auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Eine Begründung für die Kündigung bekam die Kundin nicht. Dabei ist sie kein Einzelfall, wie auch weitere Medien berichten.

Nicht desto trotz ist die Commerzbank in diesem Fall im Recht. Denn weder Bankkunde noch Geldinstitut müssen einen Grund für eine Kündigung angeben. Meist sind es die Privatbanken, wie beispielsweise die Commerzbank, die eine Kündigung aussprechen und nicht VR Banken oder Sparkassen, so die Finanzjuristin bei der Verbraucherzentrale Bayern, Sibylle Miller-Trach. Letztere hätten hier sowieso eine Hürde mehr: „Als Anstalten des öffentlichen Rechts brauchen Sparkassen für die Kündigungen einen sachgerechten Grund und müssen den auf Nachfrage der Kunden auch nennen“, erklärt Miller-Trach.

Quelle:

https://www.nordbayern.de/wirtschaft/plotzlich-ohne-konto-commerzbank-kundigt-nurnbergerinnen-ohne-grund-1.10997023

Montag, 19. April 2021